Kirche und Militär stehen in ambivalenter Beziehung. Einerseits hat in den Kirchen die Position des radikalen Pazifismus seinen Platz. Andererseits legitimieren kirchliche Stellungnahmen den Einsatz des Militärs als letztes Mittel zur Selbstverteidigung oder auch in einer Schutzverantwortung für andere. Gerade in der Bundesrepublik Deutschland verbinden Verträge Kirche und Staat, auch in Bezug auf die Seelsorge in der Bundeswehr. Dieses Spannungsfeld bedarf der stetigen und profunden Gewissensbildung, Meinungsfindung und Handlungsbegründung auf individueller, kirchlicher und staatlicher Ebene.

Militär

Dialogbibelarbeit von EKD-Friedensbeauftragtem und Militärbischof

Die biblische Geschichte der verfeindeten Brüder Esau und Jakob war die Grundlage einer Dialogbibelarbeit von EKD-Friedensbeauftragtem Renke Brahms und dem evangelischen Militärbischof Dr. Sigurd Rink beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in der Berliner Gedächtniskirche.

Brahms: Thema Frieden wird eine zentrale Rolle beim Kirchentag spielen

Das Thema Frieden sowie außen- und sicherheitspolitische Fragen werden eine zentrale Rolle auf dem kommenden Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin wie auch auf den Kirchentagen auf dem Weg spielen. Davon ist der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, überzeugt.

Café #Friedenswege wird in Wittenberg eröffnet

Wenn am 20. Mai in der Lutherstadt Wittenberg die Weltausstellung Reformation ihre Pforten öffnet und an 95 Tagen bis zum 10. September unterschiedliche Sichtweisen und Perspektiven auf die Reformation eröffnet werden, dann ist das auch der Start für das „Café #Friedenswege“ am Schwanenteich in den Wallanlagen von Wittenberg.

"... und richte unsere Füße auf den Weg des gerechten Friedens“"

Reformation heißt Zukunft gestalten. Sieben Tore der Freiheit und sieben mit ihnen verbundene Themenbereiche an den Wallanlagen von Wittenberg wollen bei der Weltausstellung der Reformation vom 20. Mai bis zum 10. September an insgesamt 95 Tagen den Blick öffnen für die Zukunft. Ein Themenbereich lautet „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“.

Wehrbeauftragter: Rückkehr zur Wehrpflicht organisatorisch nicht möglich

Osnabrück (epd). Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hält die Debatte um eine Rückkehr zur Wehrpflicht für überflüssig. "Solche Vorschläge spielen auf der grünen Wiese und haben wenig mit der heutigen Bundeswehr zu tun", sagte Bartels der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). 

Der Reformationssommer 2017 in Wittenberg

Im Reformationssommer präsentieren bei der Weltausstellung Reformation Kirchen aus aller Welt, Institutionen, Organisationen, Initaitiven und viele andere Gruppen und Verbände ihre aktuelle Sicht auf die Reformation. An den historischen Wallanlagen öffnen sieben Torräume, darunter auch der Torraum „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ den Blick auf die Zukunft.

Der Reformationssommer 2017 in Wittenberg

Im Reformationssommer präsentieren bei der Weltausstellung Reformation Kirchen aus aller Welt, Institutionen, Organisationen, Initaitiven und viele andere Gruppen und Verbände ihre aktuelle Sicht auf die Reformation. An den historischen Wallanlagen öffnen sieben Torräume, darunter auch der Torraum „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ den Blick auf die Zukunft.

Joachim Gauck hätte ein Zeichen setzen können

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) haben bedauert, dass der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck bei seiner Verabschiedung nicht auf einen Großen Zapfenstreich der Bundeswehr verzichtet. Entsprechende Forderungen hatte es von unterschiedlicher Seite gegeben.

Brahms: Kirche muss den Vorrang von Zivil in der politischen Diskussion betonen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Notwendigkeit kirchlicher Friedensarbeit angesichts globaler Herausforderungen betont. Bei einem „Offenen Abend“ in der Elberfelder Johanneskirche in Wuppertal unterstrich dabei den Vorrang von Zivil, den die Kirche in der politischen Diskussion betonen müsse.