25.01.2021

Friedenskonferenz tagt zum ersten Mal online

Dieter Junker
Evangelische Friedensarbeit
25.01.2021
Evangelische Friedensarbeit

Zu ihrer dreizehnten Tagung wird am 1. und 2. Februar die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD zusammenkommen. Und doch wird es eine Premiere. Denn erstmals treffen sich die Friedensbeauftragten der EKD-Gliedkirchen sowie die Vertreterinnen und Vertreter von EKD, kirchlichen Trägern der Friedensarbeit und damit verbundenen Institutionen aufgrund der Pandemie nur digital.

Eigentlich war Berlin als Tagungsort der diesjährigen Konferenz für Friedensarbeit vorgesehen. Doch angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie war der Arbeitsausschuss der Konferenz wie auch die Vorbereitungsgruppe im Dezember zu der Entscheidung gekommen, die Konferenz in diesem Jahr nur online durchzuführen. Und der traditionell mit der Konferenz verbundene Studientag wird um ein Jahr verschoben.

Bei der Konferenz für Friedensarbeit wird der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, der auch die Konferenz leitet, seinen Bericht über das vergangene Jahr und über aktuelle Fragen der evangelischen Friedensarbeit abgeben.

Weiter vorgesehen sind Berichte des Direktors des Evangelischen Missionswerks, Rainer Kiefer, des Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Clemens W. Bethge sowie des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesregierung, Prälat Martin Dutzmann.

Daneben beraten die Konferenz-Teilnehmer über die weitere Arbeit und die weiteren Herausforderungen für die evangelische Friedensarbeit nach der Friedenssynode der EKD im Dezember 2019 in Dresden sowie über die Vorbereitungen des Studientags 2022 in Berlin, der unter dem Titel „… und lasst die Völker mitlernen – Gerechter Frieden und die Aufarbeitung des kolonialen Erbes: Eine Leerstelle?“ steht.

Die „Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD“ trat im Januar 2009 zum ersten Mal zu ihrer jährlichen Tagung zusammen. Sie vernetzt dadurch die Arbeit aller relevanten Akteure aus der evangelischen Friedensarbeit und ermöglicht so eine breite Diskussion friedenspolitischer Entwicklungen und Strategien sowie die Abstimmung gemeinsamer Initiativen. Die Konferenz will so Impulse an die leitenden Gremien der EKD und ihrer Gliedkirchen sowie für die Arbeit ihrer Mitglieder geben.