30.07.2019

Pilgerweg führt an Friedensorte und "Schmerzpunkte"

epd

Hildesheim/Uelzen (epd). Mit einem Pilgerweg will die Friedensarbeit in der hannoverschen Landeskirche einladen, Orte des Friedens zu entdecken. Die meditative Wanderung beginnt am 30. August im Michaelis-Weltcafé in Hildesheim, das sich für fairen Handel einsetzt. Neun Etappen zwischen sechs und 26 Kilometern führen bis zum 8. September bis nach Uelzen, wie das Haus kirchlicher Dienste der Landeskirche mitteilte. Zu den Stationen gehören dabei besondere "Friedensorte", die die Landeskirche fördert.

Dazu zählen etwa das Antikriegshaus in Sievershausen bei Hannover und die Jugendbildungsstätte Anne-Frank-Haus in Oldau bei Celle, die der CVJM nahe der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen unter dem Motto "Aus der Geschichte lernen - Verantwortung für die Zukunft" betreibt. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen findet während des Pilgerweges ein Projekttag statt.

Weitere Stationen sind das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Hermannsburg mit Kontakten zu Kirchen in aller Welt und die Woltersburger Mühle bei Uelzen, die Spiritualität und soziales Engagement verbindet. Auf dem Weg werden den Angaben zufolge "Hoffnungspunkte" angelaufen, an denen Themen wie solidarische Landwirtschaft angesprochen werden. Ebenso gibt es "Schmerzpunkte" mit Themen wie Rüstungsexport.

Die Pilger übernachten in Tagungs- und Gemeindehäusern oder in Privatquartieren. Das Gepäck wird per Bus transportiert. Auch einzelne Etappen können mitgegangen werden. Eine Anmeldung ist unter www.kirchliche-dienste.de/friedensarbeit möglich.