22.08.2017

"Blumen für Stukenbrock" fordert Zugehen auf Russland

epd

Schloß Holte-Stukenbrock (epd). Der friedenspolitische Arbeitskreis "Blumen für Stukenbrock" erinnert mit einer Gedenkveranstaltung am 2. September an den Angriff auf die Sowjetunion vor 76 Jahren. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Ein dauerhafter Frieden ist nur mit Russland möglich". Sie findet auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof im ostwestfälischen Stukenbrock-Senne statt.

Auch von Russland dürfe nur Frieden ausgehen, betonte der Arbeitskreis. Anstelle von Kriegsdrohungen und Truppenaufmärschen an den Grenzen des Landes müsse beidseitiges Vertrauen geschaffen werden. Auf der Mahn- und Gedenkveranstaltung soll nach einer Kranzniederlegung der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer gegen den Faschismus, Ulrich Schneider, sprechen. 

"Blumen für Stukenbrock" wurde vor 50 Jahren gegründet. Auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof liegen nach Angaben der Initiative mehr als 65.000 sowjetische Opfer. Das Kriegsgefangenenlager Stalag 326 wurde am 2. April 1945 durch die US-Armee befreit. Der Arbeitskreis "Blumen für Stukenbrock" pflegt das Andenken an die auf dem Soldatenfriedhof begrabenen Opfer der NS-Diktatur.