Aus der Friedensarbeit

11/05/16
EKD/AGDF
Die Ankündigung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren personell aufzustocken und auch den Wehretat bis 2020 von derzeit 34,2 auf 39,2 Milliarden Euro anzuheben, ist bei der evangelischen Friedensarbeit auf Kritik gestoßen.
11/05/16
Die Kirchen haben den Frieden im Nahen Osten im Blick. Immer wieder beschäftigen sich kirchliche Gremien mit der Frage, wie es einen Frieden zwischen Israel und Palästina geben kann.
11/05/16
Schon seit längerem wird, auch in der evangelischen Friedensarbeit, über eine gesetzliche Regelung diskutiert, nach der ein Steuerzahler entscheiden kann, dass die von ihm gezahlten Steuern nicht in die Rüstung fließen. Informationen dazu liefert eine epd-Dokumentation.
28/04/16
AGDF
1901 wurde von dem französischen Notar und Präsidenten der „Internationalen Liga des Friedens und der Freiheit“ Émile Arnaud erstmals in einer belgischen Zeitung der Begriff „Pazifismus“ verwendet. 115 Jahre später fragten sich in Heidelberg gut dreißig Vertreterinnen und Vertreter aus der Friedenspraxis, der Friedensbewegung und der Friedensforschung, wie aktuell heute eine Haltung ist, die den Krieg prinzipiell ablehnt, sich für gewaltfreie Wege der Krisenprävention und der Konfliktbearbeitung einsetzt und die Bedingungen für eine friedlichere und gerechtere Welt anstrebt. „Pazifismus auf neuen Wegen?“, so das Thema der „Heidelberger Gespräche 2016“, einer gemeinsamen Studientagung der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.
19/04/16
EAK
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Beratungen von Kriegsdienstverweigerern bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn deutlich gestiegen. Dies ergibt sich aus der Bilanz der EAK für 2015, die jetzt vorgelegt wurde.
18/04/16
AGDF
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat im Rahmen einer Sitzung der ihr angeschlossenen Friedensdienstorganisationen nachdrücklich die Bedeutung internationaler Freiwilligendienste für ein „Friedensprojekt Europa“ hervorgehoben. Die Europäische Union (EU) müsste gerade in ihrer aktuellen Krise deutlich stärker auf die Zivilgesellschaft setzen, die sich in langfristigen Partnerschaften für Gerechtigkeit, Frieden und den Zusammenhalt der Gemeinschaft engagiert, ist AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister überzeugt.
16/04/16
EKD
Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens des Internationalen Gerichtshofs hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die Bedeutung des Rechts als Grundlage eines gerechten Friedens betont. „Für eine friedliche Welt brauchen wir Institutionen, Regeln und Verfahren eines international vereinbarten Rechtszustands“, ist der Theologe überzeugt. Völkerrecht könne keine Friedensethik ersetzen, aber die Friedensethik müsse auf das Völkerrecht bezogen bleiben, unterstreicht Brahms.
04/04/16
Evangelische Friedensarbeit
Äußerst kritisch hat sich die evangelische Friedensarbeit zum Einsatz von bewaffneten Drohnen geäußert. Anlass ist eine Gerichtsverhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, in der es um die Klage eines Pfälzers geht, der das Bundesministerium der Verteidigung zur Überwachung bewaffneter Drohneneinsätze, die über die US-Air Base Ramstein gesteuert werden, verpflichten möchte.
23/03/16
AGDF/EAK
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) haben die Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, sich innerhalb der NATO für ein Ende der nuklearen Teilhabe und einen Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen aus Europa einzusetzen.
16/03/16
AGDF
Neue Fortbildungsreihe des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilliger (eFeF) für ehemalige Freiwillige startet am 18. März in Berlin. Gleichzeitig erscheint eine neue Broschüre, die die Vielfalt bisheriger Projekte vorstellt.

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